28.07.2008 12:46 Alter: 4 Jahr(e)

Betriebsausflug auf das Sustenhorn

 

Wir waren am 23. und 24. Juli auf unserem jährlichen Ausflug. Diesmal bewegten wir uns zwischen Tiberglihütte, Steigletscher, Sustenhorn und Giessbach.

systransis Betriebsausflug: Aufstieg, wandern, blauer HimmelUnser Betriebsausflug begann eigentlich sogar einen Tag vorher, mit dem Bezug der nötigen Ausrüstung. Am nächsten Morgen trafen wir uns in Arth-Goldau und von da fuhren wir mit Zug und Postauto durch eine bezaubernde Berglandschaft bis über den Sustenpass zum Restaurant Steigletsch. Dort machten wir bereits die erste gemütliche Morgenpause – bald ging es aber endlich richtig los.

Zuerst wanderten wir einer asphaltierten Strasse entlang, neben einem schönen Bach. Auch einen kleinen See passierten wir. Nach einer guten Aufwärmphase ging es dann richtig ins Gelände – hoch und höher dem Weg entlang gegen den stahlblauen Himmel und schon bald sahen wir auch Schnee und Eis an den nahe liegenden Hängen. Der Weg wurde immer steiler und schmaler, doch es war für niemanden ein Problem, ihn zu gehen. Als wir die Höhe der Hütte erreicht haben, sahen wir auch gleich den Gletscher, den wir am nächsten Tag überqueren wollten. Doch zuerst hiess es die Hütte zu geniessen und natürlich einen Jass zu klopfen!

systransis Betriebsausflug: Panorama vom Sustenhorn

Der nächste Morgen war noch nicht einmal angebrochen, doch es rührte sich bereits etwas in der Hütte. Die systransis Leute standen auf, genossen das Frühstück und bereiteten sich auf die Begehung des Gletschers vor – dank Übung am Vorabend kein Problem. Eine Stunde liefen wir in der romantischen Morgendämmerung, dann tauchte die Sonne hinter einem Berg auf und es war wieder geniales Wetter. Bald darauf erreichten wir auch den Gipfel, mit einer prächtigen Aussicht. In alle vier Himmelsrichtungen sahen wir Hunderte von Kilometern weit. Der Himmel war wolkenlos und – das ist das Beste – es war absolut windstill. So genossen wir den Gipfel über eine Stunde, bis dann die erste andere Gruppe kam. Dieser Gipfel wird wohl manchem von uns noch Jahre in Erinnerung bleiben, denn der einstimmige Tenor war ganz klar: Wir wollen nächstes Jahr wieder etwas solches erleben!

Es war immer noch relativ früh am Morgen als wir dann bereits den Abstieg in Angriff nahmen. Auf dem Eis kamen wir immer noch sehr schnell voran und so waren wir auch schon bald zurück bei der Hütte. Kurz das zurückgelassene Material eingepackt, sich erneut über die Begehung des Gletschers gefreut, nochmals eine Stärkung genommen und gleich ging es weiter hinunter in Richtung des nächsten Highlights. Unten angekommen trafen wir einen Mini-Bus, welcher uns über Meiringen zum Aufnehmen der Begleitung nach Giessbach brachte. Dort genossen wir ein kühlendes Bad, bevor es zum Aperitif ging. Nach kurzer Zeit ging es dann auch gleich weiter im ausgefeilten Programm; eine Fahrt mit der ältesten Standseilbahn Europas durften wir geniessen – runter an den See und wieder hoch.

Den krönenden Abschluss des Ausflugs machte anschliessend das Nachtessen im Grandhotel Giessbach. Jetzt beim Schreiben dieses Textes sind wir uns zwar nicht mehr einig an wie viele Gänge wir uns erfreuen durften, einige meinten es wären nur fünf, doch ich denke es habe mehr gegeben. Aber schlussendlich spielt es nicht wirklich eine Rolle, denn das Essen war einfach im Ganzen, zusammen mit dem Ambiente, just perfect!

 




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